Cyberattacken nach Lücken in Microsoft-Software Cyberattacken nach Lücken in Microsoft-Software
Cybersicherheit

Cyberattacken nach Lücken in Microsoft-Software

Periodischer Schwachstellen-Scan als Abwehrinstrument


Es ist einer der größten Cybercrime-Vorfälle unserer Zeit: Cyberkriminelle haben Sicherheitslücken in der Microsoft Software „Exchange Server“ genutzt, um hierüber zehntausende E-Mail-Server von Unternehmen und Behörden zu attackieren. Für die Opfer sind die Bedrohungen immens: Über die bekannt gewordenen Schwachstellen können Hacker nicht nur Daten via Mail, Adressbücher und Termine abgreifen, den Mailverkehr lahmlegen und Ransomware (Verschlüsselungstrojaner) hochladen. Vom Exchange-Server aus können sie auch leicht Zugriff auf das komplette Unternehmensnetzwerk erlangen.

Was können Sie tun, um sich gegen Angriffe dieser Art zu schützen? Von Nöten ist ein periodischer Schwachstellen-Scan, der Angriffsvektoren, die von außerhalb in die Organisation eindringen könnten, kontrolliert, um Server bzw. Netzwerke zu sichern. Im Idealfall ist der Schwachstellen-Scan Teil eines ganzheitlichen Ansatzes, der erkennt, welche Geräte mit dem Netzwerk verbunden sind und bei unbekannten Zugriffen aktiv handelt und die Geräte in Quarantäne versetzt.

 

Laut US-Sicherheitsbehörden hätten die Hacker bereits Mailserver von mehreren 10.000 Unternehmen und Behörden attackiert, weltweit dürften mehrere Hunderttausend Geräte betroffen sein. Die Angriffe hätten sich zunächst primär gegen US-Forschungseinrichtungen, die sich mit Pandemien beschäftigten, gerichtet. Doch auch Hochschulen, Großkanzleien, Unternehmen der Rüstungsbranche sowie Thinktanks und NGOs seien ins Visier geraten. Mittlerweile sind vermehrt auch deutsche Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen betroffen, unter anderem sechs Bundesbehörden. Das zuständige Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat aufgrund der aktuellen Erkenntnisse die Bedrohungsstufe 4 (sehr hoch) ausgerufen, was die höchste Warnstufe ist, die das BSI vermelden kann.

 

Die Sicherheitslücken betreffen laut Microsoft die Exchange-Server-Versionen 2013, 2016 und 2019. In Cloud-Versionen von Microsofts E-Mail-Dienst habe es die Schwachstelle nicht gegeben. Deutsche Unternehmen, die eher selten mit der Microsoft Cloud arbeiten, seien daher besonders stark von der Exchange Zero-Day Lücke betroffen, so Experten. Microsoft hat mittlerweile ein Sicherheitsupdate zur Verfügung gestellt, das BSI hat offiziell zur Installation des Updates aufgerufen! Doch: Die Patches schützen nicht vor den Hintertüren, die Angreifer bereits vor der Update-Installation untergebracht haben.

24/7 Vulnerability-Scanning von SCUDOS als Lösung

Was kann hier wirklich helfen? Wie können Sie sich in Zukunft gegen Angriffe dieser Art rüsten? Eine Lösung: Ein periodischer Schwachstellen-Scan, wie ihn SCUDOS von Allgeier IT bietet. Denn: Manuelle Scans von bekannten Geräten sind mit der Dynamik heutiger IT-Infrastuktursysteme überfordert. SCUDOS hingegen ermöglicht es, Netzwerk-Schwachstellen-Scans in fest definierten Abständen automatisiert durchzuführen und dabei alle an das Netzwerk angeschlossenen Geräte zu erkennen.

So gilt: Mit automatisierten Vulnerability-Scannings können Sicherheitsteams Zeit und Aufwand sparen und gleichzeitig einen unmittelbaren Einblick in mögliche Angriffsvektoren innerhalb der Netzwerkumgebung erhalten. SCUDOS vereinfacht es, regelmäßige Scans zu planen sowie On-Demand-Einschätzungen für neu entdeckte Geräte im Netzwerk durchzuführen.

 


Keine Kommentare

Fragen oder Anmerkungen? Schreiben Sie einen Kommentar: